Was ist der virtueller Informationssicherheitsbeauftragte (ISO) oder Informationssicherheitsbeauftragte as a Service (ISOaaS)?
Ein solides Sicherheitsmanagement ist für ein modernes Unternehmen von entscheidender Bedeutung, da die digitale Transformation die Verwundbarkeit des gesamten Unternehmens erhöht. Der branchenweite Mangel an Fachkräften im Bereich der Cybersicherheit bedeutet jedoch, dass qualifizierte und bezahlbare Sicherheitsbeauftragte schwer zu finden und leicht zu verlieren sind. Das hohe Stressniveau fördert auch die Fluktuation der Informationssicherheitsbeauftragten, was dazu führt, dass viele von Unternehmen zu Unternehmen wechseln. Der ISOaaS oder virtuelle ISO bietet eine potenzielle Lösung für Personalprobleme, indem er Zugang zu kosteneffektiven Sicherheitsbeauftragten auf einer bedarfsorientierten Basis bietet.
Durch die Auslagerung des Informationssicherheitsmanagements erhält ein Unternehmen Zugang zu Personal und Ressourcen, über die es selbst nicht verfügt, und kann so die Anforderungen an Informationssicherheit und Compliance kostengünstig erfüllen. Bei Bedarf kann ich über mein professionelles Netzwerk auf spezialisierte Experten zurückgreifen.
Meine Dienstleistungen biete ich sowohl vor Ort als auch virtuell aus der Ferne an. Ich empfehle ein hybrides Modell, da wichtige Besprechungen und Schulungen sowie die Interaktion mit den Mitarbeitenden des Unternehmens vor Ort nicht immer durch Online-Meetings ersetzt werden können. Wie bei vielen Servicemodellen erfolgt die Abrechnung als Abonnement oder nach erbrachter Leistung. Welches Modell am besten geeignet ist, hängt von den zu erfüllenden Aufgaben ab.
Aufgaben
Der externe Informationssicherheitsbeauftragte hat meist die gleichen Aufgaben wie ein interner ISO. Dazu gehören die folgenden Punkte:
Schutz von Informationen und der damit verbundenen Geschäftsziele;
Entwicklung einer langfristigen Sicherheitsstrategie;
Entwicklung von Sicherheitsvorgaben;
Bedrohungsanalyse und Risikomanagement;
Sicherheitsbewusstsein und Schulungen;
Überwachung und Berichterstattung über Sicherheitsmaßnahmen;
Integration und Verwaltung von Sicherheitsdiensten
Informationssicherheitsbeauftragte müssen in der Lage sein, sich an die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens anzupassen, diese zu verstehen und zu erfüllen. Informationssicherheitsbeauftragte sollen kein Hindernisse durch Regeln aufbauen sondern die Risiken für die Erreichung der Geschäftsziele verständlich kommunizieren und dessen Minderung adressieren.
Qualifikationen
Informationssicherheitsbeauftragte sollten über starke Führungsqualitäten und ein umfassendes Verständnis von Informationssystemen und Sicherheit verfügen. Sie sollten auch in der Lage sein, ihr komplexes Wissen über Sicherheit und IT effektiv an Kollegen mit unterschiedlichem technischen Hintergrund zu vermitteln.
Um mein Fachwissen zu belegen, kann ich folgende Zertifizierungen vorlegen:
Certified Information Systems Security Professional (CISSP);
Certified Information Security Manager (CISM);
Certified Chief Information Security Officer (C|CISO).
Gerne gebe ich mein Fachwissen an ihre Mitarbeiter weiter, auf das diese meine Stelle einnehmen und ich überflüssig werde.
Vor- und Nachteile einer externen Beauftragung
Der Einsatz eines externen Informationssicherheitsbeauftragten kann sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Zu den potenziellen Vorteilen gehören die folgenden:
Unvoreingenommene Analyse. Als Externer kann ich die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen eines Unternehmens objektiver bewerten als interne Mitarbeitende.
Kosteneffizienz. Durch die Abrechnung nach Aufwand zahlen Unternehmen nur für die Zeit und die Dienstleistungen, die sie in Anspruch nehmen.
Service auf Abruf. Durch das Erkennen unmittelbarer Risiken können Ad-hoc-Maßnahmen eingeleitet oder bestehende Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und eine langfristige Sicherheitsstrategie entwickelt werden.
Langfristig können durch Schulungen und die schrittweise Verbesserung von Kernprozessen und Infrastrukturen der Grundstein für ein künftiges internes Sicherheitsprogramm gelegt werden.
Erfahrung. Als externer Informationssicherheitsbeauftragter verfüge ich über umfangreiche Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit einer Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen.
Ein Nachteil der externen Beauftragung ist, dass ich auch andere Unternehmen betreue. Interessenkonflikte mit konkurrierenden Unternehmen kann ich durch offene Kommunikation und Ablehnung eines neuen Auftrages vermeiden. Ein offenes Problem ist die rechtzeitige Reaktion und die Übernahme der Verantwortung bei Verstößen. Ein interner Informationssicherheitsbeauftragter ist die bessere Option für Unternehmen, die einen Mitarbeiter ohne weitere externe Verpflichtungen benötigen. Ich kann ihn jedoch unterstützen und ausbilden.
Nachfolgend sind einige Szenarien aufgeführt die einen Informationssicherheitsbeauftragten as a Service, kosteneffizient ermöglichen
Kleine und Mittelständige Unternehmen, mit überschaubarer IT-Landschaft, können einen externen ISO als Service abonnieren, anstatt in eine Vollzeitstelle zu investieren.
Ebenso Startups können einen externen Informationssicherheitsbeauftragten aufgrund ihrer Expertise und Kosteneffizienz nutzen.
Unternehmen, die auf der Suche nach einem neuen Informationssicherheitsbeauftragten sind, können mich als externen Informationssicherheitsbeauftragten vorübergehend beauftragen um die Lücke zu füllen.
Unternehmen, die kurzfristig Sicherheits- oder Compliance-Ziele erreichen wollen, können von der Expertise und On-Demand-Natur des externen Informationssicherheitsbeauftragten profitieren.
ISO-as-a-Service-Angebot
Mein Angebot ist bedarfsorientiert und wird nach Aufwand abgerechnet. Ein Rahmenvertrag bildet die Grundlage. Die exklusive Zeit vor Ort und die Rufbereitschaft werden ausgehandelt und pauschal auf eine bestimmte Anzahl von Tagen oder Stunden pro Jahr begrenzt. Dies hängt von den Bedürfnissen Ihres Unternehmens ab.